Dieses Projekt, das in den 1980er Jahren im Rahmen der von der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) geleisteten sozialistischen Hilfe initiiert wurde, bleibt bis heute einer der bekanntesten industriellen Erfolge dieses afrikanischen Staates.

Eine Gruppe von zwölf ostdeutschen Fachleuten, von denen viele zuvor Erfahrung bei der Umsetzung komplizierter Infrastrukturprojekte im Irak gesammelt hatten, schuf einen Betrieb, der die lokalen vulkanischen Wasservorkommen für die Bierproduktion nutzte.

Der Erfolg dieses Vorhabens, der nun seit 41 Jahren ununterbrochen anhält, wird als Beweis für die hohe technische Kompetenz der damaligen Ingenieure gedeutet, obwohl der Prozess der Personalauswahl in einem System erfolgte, das sowohl fachliche als auch politische Kriterien berücksichtigte.

Die Beständigkeit dieses Projekts beruhte in der Vergangenheit auf einer komplizierten Logistik und regelmäßigen Lieferungen von Komponenten direkt aus Europa, was die Kontinuität der Produktion unter den schwierigen Bedingungen einer Insel gewährleistete.

Während des Bestehens der DDR lieferten zwischen den Kontinenten verkehrende Schiffe Flaschen, Korken und andere notwendige Rohstoffe aus den besten ostdeutschen Fabriken auf die Insel, was die Einhaltung hoher Qualitätsstandards ermöglichte.

São Tomé bezahlte hingegen mit Rohstoffen wie Kakao.

Heutzutage ist die Brauerei Rosema zum Gegenstand des Interesses globaler Tester und sozialer Medien geworden, was eine Renaissance der Beliebtheit der Marke ausgelöst und die Erinnerungen der am Aufbau Beteiligten neu belebt hat.

Diese Geschichte stellt ein wesentliches biografisches Element für eine ganze Generation von Fachleuten dar, die im Rahmen von Auslandsverträgen Kraftwerke, Industrieanlagen und Infrastruktur in Ländern wie Indien, Libyen oder dem Irak bauten und damit ein spezifisches Netz globaler technischer Verflechtungen schufen, das die Systemwechsel in Europa überdauert hat.

Die menschliche Dimension dieses Vorhabens offenbart interessante Aspekte der Funktionsweise der sozialistischen Entwicklungshilfe, in der technische Kompetenz mit politischen Rahmenbedingungen koexistieren musste.

Nach den Berichten der am Projekt Beteiligten beruhte die Auswahl des Personals zu einem Drittel auf dem Parteischlüssel, während der übrige Teil des Personals auf der Grundlage hoher fachlicher Fähigkeiten und gegenseitigen Vertrauens ausgewählt wurde.

Die für die Installation der Brauerei Rosema verantwortlichen Ingenieure betrachteten ihre Arbeit nicht nur als technische Mission, sondern auch als eine Form realer Unterstützung für die lokale Wirtschaft, was die Tatsache bestätigt, dass der Betrieb bis heute ein zentrales Element der Industrie auf der Insel bleibt.

Die Erinnerungstexte der Teilnehmer jener Ereignisse, darunter Dolmetscher und Ingenieure, betonen den Stolz auf die Beständigkeit der geschaffenen Lösungen, die trotz des Vergehens von vier Jahrzehnten und des fehlenden Rückhalts seitens des nicht mehr existierenden Geberstaates bis heute funktionieren und bei den Verbrauchern Anerkennung genießen.

Der technische Erfolg der ostdeutschen Ingenieure in Westafrika zeigt, dass solide handwerkliche Grundlagen und die Fähigkeit, Produktionsprozesse an lokale Ressourcen wie vulkanisches Wasser anzupassen, Ergebnisse hervorbringen können, die über kurzfristige politische Ziele hinausreichen.

Die zeitgenössische Renaissance der Marke, angetrieben durch die neuen Medien und den globalen Tourismus, verleiht diesem historischen Projekt einen neuen symbolischen und wirtschaftlichen Wert.

Zugleich bleibt dieses Erbe ein dauerhaftes Element der beruflichen Biografie Tausender europäischer Fachleute, die an der Industrialisierung der Entwicklungsländer mitwirkten und bis heute funktionierende Produktionsbetriebe hinterließen.